China Blue

Dokumentarfilm | USA | 2005 | 88 min | Regie: Micha X. Peled |Kantonesisch/Englisch mit deutschen Untertiteln | empfohlen ab 13 Jahren

Themen: Grundrechte, Menschenwürde, Arbeitsbedingungen, Globalisierung, Ausbeutung, Fairer Handel

Die Schaufenster und Regale der Modeketten sind gefüllt mit Hosen, Oberteilen, Pullovern und anderen Kleidungsstücken. Doch wo kommen sie her? Dieser Frage geht der Regisseur von „China Blue“ auf den Grund. In einer chinesischen Fabrik trifft er auf Mädchen und Jungen, die fernab von ihrer Heimat für zwei Euro am Tag Jeans produzieren. Bis in die Nacht hinein sitzen sie an Nähmaschinen oder trennen letzte Fäden von fertigen Hosen ab. Der Film zeigt die Schattenseiten des kapitalistischen Lebensstils und des Überflusses am Beispiel der Volksrepublik China.

Weitere Informationen zum Film

  • Filmkritik, die auch einen Einblick in die schwierigen Dreharbeiten gibt

Weitere Informationen zum Thema

Einführende Infos

  • Infoblatt über die Kleiderproduktion in China von der Kampagne für Saubere Kleidung

Weiterführende Infos

  • Videoserie (norwegisch mit englischen UT) und Artikel (deutsch): Was passiert, wenn man Modeblogger*innen nach Kambodscha schickt, um dort in einer Textilfabrik zu arbeiten (5 Folgen à 10 min)
  • Der Siegerspot des Sukuma Awards Dresden 2013 in der Kategorie Schulkino „Wenn Kleidung reden könnte…“ setzt sich mit den Arbeitsbedingungen bei der Kleiderproduktion und fairem Handel auseinander. Der Sukuma Award vom Sukuma arts e. V. ist ein Filmpreis, bei dem jeder Ideen für Werbespots rund um das Thema globale Nachhaltigkeit einreichen kann. Die Sieger werden für Kino und Medien umgesetzt. Weitere Infos findest Du hier.

Werde aktiv

  • Infoflyer von der Kampagne für Saubere Kleidung über Kleiderproduktion mit Hinweisen für fairen Kleiderkauf